Brauchst du als virtuelle Assistenz wirklich eine Website?

Startest Du neu mit Deinem VA Business, dann musst Du sichtbar werden, bist Du schon länger dabei, dann musst Du sichtbar bleiben. Deine Angebote solltest Du auch jederzeit zum Zeigen verfügbar haben, da führt kein Weg daran vorbei. 

Ein Geschäft hat normalerweise ein Schaufenster, eine Sängerin eine Bühne und Du als Virtuelle Assistenz brauchst Deine eigene Website. So einfach ist das. 

Es gibt zwar VAs die sagen, sie hätten alles ohne einen Internetauftritt geschafft, aber ich denke das sind die Ausnahmen. Bei ihnen haben Empfehlungen geholfen, was ohne Frage die beste Werbung überhaupt ist, aber eine Website ist ein nicht zu vernachlässigendes Tool. 

Also zeig Dich! 

Deine großartigen Produkte und Ideen werden nicht gesehen, wenn Du unsichtbar bist. Man soll Dich ja finden!

 

Welche Vorteile bringt dir eine eigene Webseite als VA?

 

Du gewinnst mehr Besucher & folgend Kunden

Möchtest Du etwas kaufen oder suchst Du einen Dienstleister, schaust Du ja auch im Internet nach und riskierst einen Blick auf den Internetauftritt, oder? 80 % der Leute machen das ebenfalls. Unternehmen und Dienstleister deren Website über Google, Bing etc. gefunden werden, haben bessere Chancen neue Kunden zu gewinnen und daraus im besten Fall Umsatz zu generieren

 

Du generierst passives Einkommen

Hast Du eine Website bist Du indirekt 24 Stunden am Tag erreichbar. Niemand steht vor verschlossener Tür und kann sich in aller Ruhe nach Deinen Produkten und Dienstleistungen umschauen. Vielleicht hast Du einen Online-Kurs? Der verkauft sich auch um 3 Uhr
morgens … und Du musst nicht mal dafür aufstehen.

 

Hebe dich durch Sichtbarkeit von anderen ab

Durch das World Wide Web hat jedes Unternehmen die gleiche Chance gesehen zu werden. Es unterscheidet nicht zwischen Riesenunternehmen und einer Kleinunternehmerin, die ihre Dienste im Internet anbietet. Du als VA kannst also Deinem Kunden einen fantastischen Webauftritt anbieten und so einen klaren Vorteil denen gegenüber haben, die sich nicht präsentieren oder schlechte Websites haben. Und zu guter Letzt bist Du nicht abhängig von den Algorithmen von Facebook und Co.

 

Werde zur Marke

Mit einem eigenen Internetauftritt kannst Du gezieltes und vor allem kostengünstiges Marketing machen. Dein Produkt wird zudem nur Menschen gezeigt, die sich auch wirklich dafür interessieren. Benutzt Du zum Beispiel Google Ads zahlst Du pro Klick auf Deine Anzeige. Sucht also jemand nach Deiner Dienstleistung „Lektorat Hamburg“ und Du machst Werbung dafür, dann wird Deine Website sehr wahrscheinlich auf der ersten Seite dargestellt.

Nicht zu vergessen, dass es nicht immer nur um deine Produkte oder Dienstleistungen geht, denn du kannst dich wunderbar als Expert:in & deine Persönlichkeit darstellen. Dabei baust du bei deinen Besuchern und Interessenten ganz nebenbei Vertrauen in dich und deine Expertise auf. Erstelle eine Über mich Seite (wie bist du zu der Expertin geworden, die du heute bist) und platziere viele Bilder von dir. Baust du dich als Marke auf, erhältst du eine Struktur für den Auftritt auch auf deinen anderen Kanälen – das sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert und Kundenbindung 😉 

 

Woher bekommst du als VA nun eine eigene Website?

Zuerst möchte ich mal kurz auf die Begrifflichkeiten eingehen: Eine Homepage ist die Startseite Deines Internetauftritts, eine Webseite ist eine Seite Deines Internetauftritts und die Website ist das Gesamtpaket. OK, geklärt.

Lass sie dir von jemandem erstellen

Am einfachsten ist es, wenn Du Dir eine Website von jemandem erstellen lässt, der das gut kann. Es gibt da zum einen Agenturen und zum anderen VAs die sich darauf spezialisiert haben. Dort setzt Du Dich wahrscheinlich virtuell mit ihnen zusammen und Ihr macht gemeinsam aus, was Du gerne hättest und wie es aussehen soll.

 

Nutze ein Baukastensystem

Passt das gerade nicht in Dein Budget, dann wäre ein kostenloses Baukastensystem eine gute Alternative. Die Bedienung ist meist recht einfach, allerdings sind die Gestaltungsmöglichkeiten nicht besonders groß und die Funktionen meist eingeschränkt.
Ganz gut sind Jimdo, Wix, Squarespace, um mal ein paar zu nennen.

 

Setze CMS-Systeme ein

Eine andere tolle Möglichkeit sind sogenannte CMS-Systeme (Content-Management-System). Bei ihnen hast Du eine Super-Auswahl, kannst komplexe Projekte durchführen und Du hast nicht viele Einschränkungen. Du musst Dich hier aber weit tiefer ins Thema einarbeiten, es bietet aber eine großartige Möglichkeit das Ganze zu lernen und eventuell als Leistung in Deinem Portfolio als VA später anzubieten. Ja, damit kann man gutes Geld verdienen. Hier kann ich Dir WordPress empfehlen, dies nutzen auch viele VAs, was für sich spricht. Einen sehr guten Kundenservice haben sie auch, da spreche ich aus eigener Erfahrung. Bei WordPress kannst Du Baukastensysteme wie zum Beispiel Divi oder Elementor nutzen, die Dir helfen Deine Seiten optisch schön zu gestalten. Du findest auf YouTube gute Tutorials, um Dich damit zurechtzufinden. 

 

Selbst programmieren

Wenn Du der absolute Obercrack bist, dann kannst Du Deine Website natürlich selbst programmieren. Programmiersprachen sind da ein absolutes Muss, aber vielleicht kannst Du das ja.

Wie Du siehst, steht Deinem eigenen Internetauftritt nichts im Weg. Mach Dich an die Arbeit, es macht garantiert Spaß!

 

Aber halt, bevor du gehst, ich hab noch ein paar wichtige Punkte, die du als VA nicht vernachlässigen solltest. 

 

Was ist also noch wichtig zu Wissen über Website, Homepage & Co. 

Eine Strategie zum Beispiel. Überlege Dir in aller Ruhe, welchem Zweck Dein Internetauftritt dienen soll. Möchtest Du Produkte verkaufen oder willst Du lieber als Expertin in Deinem Gebiet für alle sichtbar sein? Oder ist Deine Website eher eine Referenz, auf die Du Dich beziehen kannst. Deine Strategie legst Du jetzt je nach Zielsetzung fest. 

Starte perfekt unperfekt (bevor du gar nichts machst)

Dein Auftritt im Internet muss nicht von Anfang an perfekt sein, es ist schon schön, wenn Du von Anfang an die perfekte Strategie mit dem perfekten Auftritt hast, aber falls nicht, ist es nicht schlimm. Fang einfach an, das ist das allerwichtigste. Deine Website wächst mit Dir.
Step by Step ist die Devise. Bitte setz Dich nicht unter Druck. Wenn Du mit der Zeit immer besser wirst und Du Dich nicht stressen lässt, hast Du Spaß, und das sieht man dann auch am Ergebnis. 

Sollst du deine Preise veröffentlichen?

Ob Du Deine Preise auf Deiner Seite nennst oder nicht ist ein bisschen Geschmacksache. Es gibt für beide Wege gute Argumente. Ich denke, es ist besser Deinen Preis klar zu definieren, da Du so überflüssige Diskussionen mit Schnäppchenjägern vermeidest. Deine Kunden müssen nicht über zeitfressende Kontaktformulare mit Dir kommunizieren und sie wissen von vornherein, ob sie sich Dich leisten können.

Bleib dran! Jetzt nicht aufhören, sobald die Website fertig ist!

Ist Dein Auftritt für Dich perfekt und komplett? Glückwunsch, aber jetzt bloss nicht glauben, dass du nun nie wieder etwas tun solltest (aber Du hast auch schon eine ganze Menge geschafft). Du musst jetzt daran arbeiten, das volle Potenzial Deiner Website auszuschöpfen. Hier habe ich ein paar Ideen für dich:

  • Nutze einen Blog um dich und deine Expertise darzustellen,
  • Lerne zu verstehen, wie Deine Besucher ticken, arbeite Dich dafür in Analysetools (z.b. Hotjar, Google Analytics, …) ein
  • oder setze dich mit den Techniken rund um SEO auseinander
  • nutze auch deine anderen Kanäle um deine Website oder neue Blogbeiträge zu bewerben (zb. veröffentliche auf Instagram einen Post oder eine Story, dass du jetzt über eine Website verfügst oder wieder einen neuen Blogbeitrag veröffentlicht hast)

Das brauchst Du, um zu wissen, wie Du Deine Besucher bei der Stange halten kannst oder wie sie für sich relevante Inhalte schneller und einfacher finden. 

Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deiner Website Gestaltung. Hast Du Fragen dann kontaktiere mich gerne. Es gibt außerdem so viele Facebookgruppen und Tutorials, auf denen Du Hilfe findest, Du bist auf keinen Fall allein da draußen.