Wie du sicherlich schon oft gelesen hast, sind Newsletter immer noch das Marketinginstrument No.1…komisch, oder? Erscheinen sie einen doch im eigenen Postfach als lästig und die meisten werden gelöscht, ohne sie vorher gelesen zu haben.

Und genau hier liegt der Hund begraben. Wie schafft man es, dass der Newsletter von den eigenen Kunden auch wirklich gelesen wird? Es geht ja neben dem Mehrwert und der Kundenbindung auch darum, im besten Fall eine Kaufgelegenheit herzustellen.

4 Schritte hin zu einem lesenswerten Newsletter

 

Der Interessent trägt sich im Newsletter Formular ein und landet in deiner Liste! Super…nur bis er das tut, ist viel Vorarbeit nötig – und ist er endlich in der Liste – bekommen viele die Panik, weil sie nicht wissen was sie eigentlich den lieben langen Tag schreiben sollen.

Doch auch hier habe ich ein paar Tipps für dich, wie das Schreiben eines Newsletter´s gelingen kann, welche Inhalte relevant sein sollen und wie oft er bei deinen Lesern eintreffen darf.

Fangen wir an. Was solltest du auf keinen Fall tun!

 

Du schreibst belangloses Zeug, davon sehr viel und in viel zu kurzen Abständen

Ich kann dir sagen, ich habe unzählige Newsletter abonniert (es interessiert mich einfach) und denke mir so oft…: „Herrje,,,,wo ist der Abmeldebutton?“. Warum? Entweder sind es Inhalte die für mich null Relevanz haben, immerhin habe ich mich aus einem bestimmten Grund für den Newsletter angemeldet – mir wurden Tipps&Tricks versprochen und Trick und Track hab ich bekommen. Also schnell weg damit.

Ein anderes Problem: die Häufigkeit! Wie schlimm, wenn mich gefühlt jeden 2. Tag irgendwelche „pushy“ (ja das sagt man jetzt so) Mails erreichen, die mir suggerieren, dass ich DAS PRODUKT jetzt unbedingt brauche. NEIN. Komm davon ganz schnell weg, damit vergrault man sich heutzutage wirklich Leser – und diese will man ja eigentlich zu Fans machen.

 

Du suchst händeringend nach Ideen für deine Newsletter?

#Blogbeiträge, die Du interessant findest oder auch Auszüge aus Deinen eigenen Blogbeiträgen sind eine gute Idee. Verwendest Du Beiträge von anderen Leuten, dann darfst Du diese natürlich nicht 1:1 übernehmen, aber das erklärt sich ja von selber, oder?

#Zitate sind ein guter Anfang oder auch Abschluss Deines Newsletters, benutze Google für die Suche, es gibt so viele, dass Dir die Auswahl schwerfallen könnte.

#Eine weitere Idee sind Gastbeiträge aus Deinem Netzwerk. Es gibt bestimmt viele die sehr gerne etwas Interessantes für Dich schreiben. Du kannst die Person vorstellen und dann direkt auf den neuen Blogbeitrag verlinken. Es ist wichtig, dass die Inhalte gut zu Deiner Zielgruppe passen und möglichst ein Problem lösen

#Interessiert es Dich, was Deine Leserschaft denkt, vermisst oder fühlt? Umfragen sind dafür bestens geeignet. Du kannst bei Google Forms oder Typeform ganz einfach eine Umfrage erstellen und diese an Deine Leser senden. Die Ergebnisse oder auch Erkenntnisse kannst Du dann hübsch in einem neuen Newsletter zusammenfassen. Auch hier ist es wichtig, dass ein Problem gelöst wird, Ideen hast Du ja jetzt genug

#Erstelle eine Best-of Liste, dafür kannst Du Google Analytics oder Deine Newsletter Software verwenden. Schau was die Hits der letzten Jahre waren und orientiere Dich ein bisschen daran.

#Beurteile Produkte Deiner Branche. Gibt es ein cooles Tool, dass Du gerne benutzt? Stelle es vor.

#Lasse Dich selbst interviewen. Auf diese Weise gibst Du Deinem Newsletter Dein Gesicht. Du bist die Marke, die Leser wollen Dich!

#Deine Misserfolge machen Dich menschlich. Erzähle davon und was Du daraus gelernt hast. Erfahrungsweise bringt Dir das eine Menge an Sympathie

#Nutze FAQ (Frequently Asked Questions). Schaue Dir die Fragen auf verschiedenen Websites an und mache daraus einen Artikel.

 

Gestalte einen Monatsrückblick für deinen Newsletter

Extra Tipp: Hast du schon mal an eine Art „Magazin“ gedacht. Ein Newsletter der immer in der gleichen Struktur aufgebaut ist und immer zum gleichen Zeitpunkt erscheint. Ich verrate dir auch gleich was das für einen wahnsinnig positiven Einfluss auf deine Leser hat. Doch wie könnte so ein Magazin aufgebaut sein?

Gestalte einen Monatsrückblick: In jeden Newsletter packst du in immer die Inhalte rein, die im letzten Monat passiert sind. Du hast einen neuen Podcast rausgebracht? Rein in den Newsletter. Oder du hast einen neuen Blogbeitrag geschrieben? Oder eine Freundin hat ein neues Produkt veröffentlicht, das gut zu deiner Zielgruppe passt? Dann erzähl davon!

 

Meine 4 Tipps für einen lesenswerten Newsletter

  • Achte auf einen guten, interessanten und neugierig machenden Betreff (Hältst du, was du im Betreff versprichst? Ein guter Betreff ist das Eine…aber deine Mail muss dann natürlich performen – sonst hagelt es ganz schnell Abmeldungen)
  • So gut wie JEDER Newsletter sollte ein Problem bei deinen Lesern lösen! Oder auf ein Bedürfnis deiner Zielgruppe eingehen oder wenn du eine Story erzählst, sollte auch daraus irgendein AHA Erlebnis hervorgehen. Mehrwert ist King!
  • Wenn dir nichts einfällt, dann schreibe lieber NICHTS (auch wenn du der Meinung bist, dass mal wieder dringend ein Newsletter raus sollte)
  • Lege dir in deinem Autoresponder oder in Word oder wo auch immer du deine Mails vorschreibst, wöchentlich oder 2-wöchentlich oder monatlich einen Blanko Newsletter an. Immer wenn dir etwas einfällt, schreibst du es direkt in den nächsten oder übernächsten Newsletter. So kommst du gar nicht erst in die Bredouille, dir kurz vor knapp irgendwelche Themen aus den Fingern saugen zu müssen.